Glasgow-Guide für RB-Fans

Nach Trondheim führt unser zweites Gruppen-Auswärtsspiel ins schottische Glasgow. Nach aktuellem Stand werden mehr als 2.000 Fans unsere Mannschaft dorthin begleiten. Ein neuer Auswärtsrekord!

In diesem Guide findet Ihr alle wichtigen Informationen zu den Themen Anreise, ÖPNV, Sicherheit, Bargeld & Kartenzahlung, dem Celtic Park sowie den besten Sehenswürdigkeiten Glasgows.

WhatsApp Broadcast & Gruppe

Auch für Glasgow gibt es wieder einen WhatsApp-Broadcast mit aktuellen Infos der Fanbetreuung sowie über Fantreffen und eventuelle weitere Aktionen. Die Infos zur Anmeldung findet Ihr wie immer in der “RB Leipzig International” Facebook-Gruppe. Auch eine WhatsApp-Gruppe für den Austausch unter Fans und Eure Fragen wird es geben.

Link: Anmeldung zum Broadcast und zur Gruppe


Facebook-Gruppe

Dieser Guide stammt von der Facebook-Gruppe „RB Leipzig International.“ Dort gibt es alle Tipps für günstige Flüge, Anreise, Tipps für Treffen und natürlich auch Platz für Eure Fragen, Anregungen und Tipps für andere Fans.

LINK: zur Facebook-Gruppe


Fanmarsch & Treffen

Die Rasenballisten sind federführend bei der Organisation eines Fanmarschs. Alle Infos findet Ihr dann im WhatsApp-Broadcast und in der Facebook-Gruppe.

Auch den Treffpunkt für die abendlichen Pub-Treffen kommunizieren wir über diese Kanäle.


Inhalt

1. Anreise vom Flughafen
1.1 Flughafen Glasgow
1.2 Flughafen Edinburgh

2. Fortbewegung in Glasgow
2.1 U-Bahn
2.2 Bus
2.3 Taxi
2.4 UBER

3. Bezahlen & Bargeld
3.1 Kreditkarte
3.2 Bargeld
3.3 Girocard, Maestro & Co

4. Handy | Stromnetz | Sprache

5. Sicherheit

6. Celtic Park

7. Sehenswürdigkeiten


1. Anreise vom Flughafen

Der überwiegende Teil der Fans wird per Flugzeug anreisen. Und das wohl überwiegend über Glasgow. Durch die Nähe zu Edinburgh (rund 60 km) und die zahlreichen Verbindungen von Deutschland dorthin, ist aber auch dieser Flughafen beliebtes Anreiseziel.

1.1 Flughafen Glasgow

Der Airport Glasgow (GLA) ist rund 16km von der Innenstadt entfernt. Über den M8 motorway, der meist befahrenen Strecke Schottlands, ist man mit dem Auto oder Taxi in rund 20 Minuten in der Stadt.

Linienbus & Zug
Die preiswerteste Anreise erfolgt mit dem regulären Linienverkehr. Dafür nimmt man den Bus 757 (McGill’s) nach Paisley Gilmour Street Station. Nach rund 20 Minuten Fahrt erreicht man den Bahnhof von Paisley.

An der Paisley Gilmour Street Station steigt man dann in den Zug um. Es fährt mindestens alle 10 Minuten ein Zug nach Glasgow Central. Ein Kombinationsticket für Bus und Zug kann man am Glasgow Airport und am Hauptbahnhof Glasgows für £ 3,60 kaufen.
Die gesamte Fahrtzeit inklusive Umsteigen beträgt ungefähr 45 Minuten.

Glasgow Airport Exress
Die schnellste Möglichkeit, um in das Zentrum Glasgows zu kommen, ist der Glasgow Airport Express (First 500), auch bekannt als Glasgow Shuttle. Alle 10 Minuten fährt ein Bus vom Flughafen (Haltestelle 1) und von Buchanan Bus Station in die Stadt. Nachts verkehrt der Bus stündlich. Die Fahrtzeit zum zentralen Busbahnhof von Glasgow beträgt 25 Minuten, aber man kann auch schon eher an der Glasgow Central oder der Queen Street Station aussteigen. Die Busse sind mit komfortablen Sitzen und gratis WLAN ausgestattet.

Tickets gibt es beim Busfahrer oder vorab auf der Webseite. Die Rückfahrkarte ist 28 Tage gültig.

Die Tickets kosten für Erwachsene 8£ bzw. 12£ (Hin- und Rückfahrt). Kinder bis einschließlich 15 zahlen die Hälfte.

Tipp: Es gibt außerdem Gruppen-Tickets. Sie kosten für bis zu 5 Personen 20£ bzw. 30£ (Hin- & Rückfahrt). Die Gruppentickets sind online erhältlich.

Taxi
Die Fahrt mit dem Taxi in die Innenstadt kostet rund 25 £. Ab 3 Personen ist es also kaum teurer ein Taxi zu nehmen.

1.2 Flughafen Edinburgh

Auf Grund der guten Anbindung ab Berlin (Ryanair) reisen viele Fans auch über den Flughafen Edinburgh (EDI) an. Er ist rund 60 km von Glasgow entfernt. Der Flughafen liegt 13 km außerhalb Edinburghs.

Bus
Ab Edinburgh Airport fahren einige Busunternehmen direkt nach Glasgow.
Megabus fährt tagsüber alle 30 Minuten und nachts alle 60 Minuten auf der Strecke. Tickets kosten in der Regel zwischen 10 und 12 £. Sie sind online und beim Fahrer erhältlich (sofern noch Platz im Bus ist.)

Als weiterer Anbieter verkehrt Citylink auf der Strecke. Neuerdings kooperieren diese aber mit Megabus, so dass man meist in einem Citylink Bus sitzt. Infos gibt es auf der Citylink-Homepage.

Bahn
Alternativ kann man mit der Tram (fährt alle 7 Minuten ab Airport) nach Edinburgh Park fahren. Vom Bahnhof dort fahren dann regelmäßig Züge nach Glasgow. Es bringt aber weder zeit- noch kostenmäßig einen Vorteil die Bahn zu nehmen, zumal man erst die Tram nutzen muss. Die Fahrt kostet ca. 13£. Infos gibt es auf der Webseite der schottischen Bahn.


2. Fortbewegung in Glasgow

Glasgow verfügt über ein dichtes ÖPNV-Netz und verfügt über die drittälteste U-Bahn der Welt. Das U-Bahn Netz von Glasgow ist ein einziger Ring, der das Stadtzentrum mit dem Westend, sowie einigen Teilen der South-Side verbindet.

Der öffentliche Nahverkehr wird aber auch mit Bussen durchgeführt. Ein gut ausgebautes Netz ermöglicht es, praktisch jeden Punkt der Stadt optimal zu erreichen.

Hinweis: Die Eintrittskarte zum Spiel berechtigt NICHT zur Nutzung des ÖPNV am Spieltag

2.1 U-Bahn (Subway)

Glasgow ist mit seinen 600.000 Einwohnern recht überschaubar. Die meisten Innenstadt-Ziele erreicht man mit der Subway, die ringförmig verkehrt.
Die Subway fährt von 6:30 bis 23:40 Uhr (Wochentags, samstags) und 10 bis 18:12 an Sonntagen. Während der Stoßzeiten verkehren die Züge im 4-Minuten Takt, sonst im 6 bis 8 Minuten-Takt. Ein kompletter Umlauf auf dem Ring dauert 24 Minuten.

Alle Infos gibt es auf der Webseite von Strathclyde Partnership for Transport – kurz SPT.

LINK: SPT-Webseite

Tarife:
Eine Fahrt mit der Subway kostet 1,70£ bzw. ermäßigt 0,75£. Außerdem werden Tages Tickets für 4,10£ angeboten. Diese gelten – egal wann man sie kauft immer für den Tag ab 9 Uhr bis Betriebsschluss.

Alternativ kann man an den Automaten in den Subway-Stationen auch eine SmartCard kaufen. Dieser wieder verwendbare Karte wird mit Guthaben aufgeladen und ermöglicht ermäßigte Tarife. Die Einzelfahrt kostet dann 1,50£, das Tages-Ticket (ab 9 Uhr) nur noch 2,90£. Für die anonyme SmartCard werden am Automaten 3£ Gebühr fällig.

2.2 Bus

Für Ziele außerhalb des Kern-Stadtgebiets oder Fahrten nach Betriebsschluss der Subway kann man auf das dichte Busnetz zurückgreifen. Das lokale Busnetz wird von mehreren Anbietern betrieben. SPT – der Betreiber der Subway hat einige wenige Linien. Die meisten Linien werden von FIRST betrieben.

Tickets für die FIRST Busse kosten 4,50£ bzw mit der mTickets App 4,30£. Es werden auch 5er Karten für 10£ angeboten.

Weitere Informationen gibt es auf der FIRST-Webseite.

2.3 Taxi

Die Taxitarife liegen ungefähr auf deutschem Niveau. Der Grundpreis liegt bei 2,60£ tagsüber, 3,60£ nachts und 4£ am Wochenende nachts. Für jeden Kilometer kommen 1,06£ und pro Minute 0,28£ hinzu.

In allen Taxis ist die Zahlung per Karte und Bargeld möglich. Die Tarife für eine bestimmte Strecke kann man beispielsweise mit BetterTaxi berechnen.

2.4 UBER

UBER ist umstritten, sehr umstritten sogar. Mit Milliarden Risikokapital versucht das US-Unternehmen weltweit den Personenverkehr zu verändern. Und das geschieht nicht immer zum Vorteil lokaler Unternehmer, wie lizensierten Taxifahrern. Trotz aller Kritik, gerade im Ausland ist UBER durchaus ein Segen, denn Abzocke durch unseriöse und nicht lizensierte Taxis, Umwege und andere Schummeleien durch den Fahrer sind ausgeschlossen.

So funktioniert UBER:
(Es bietet sich durchaus an vorher einen Account zu haben. Gerade wenn die letzte Tube gefahren ist, ist UBER oft eine bezahlbare und gute Alternative).

1. Account am PC oder Smartphone einrichten

2. App aus dem Android oder Apple Store laden

3. Nach dem Start der App und dem Festlegen einiger Daten wie Bezahlmethode etc. kann man einfach eine Fahrt bestellen. Dazu wählt man seinen Abholort aus und gibt das gewünschte Ziel an. Es wird außerdem gleich eine Schätzung des Fahrpreises (die ist sehr genau) angezeigt und man sieht den Namen des Fahrers und eine Schätzung in wie vielen Minuten er bei einem ist. Auch das Kennzeichen wird angezeigt, so geht man sicher in das richtige Fahrzeug einzusteigen.

4. Am Ende der Fahrt bestätigt man in der App das alles OK ist und die Bezahlung erfolgt automatisch und bargeldlos.

Auf Grund diverser Regularien in Schottland, ist der UBER Tarif je nach Tageszeit aber nicht preiswerter als die Taxi-Nutzung. In den Stoßzeiten kann die sogar mehr kosten als mit einem Taxi.


3. Bezahlen und Bargeld

Währung in Großbritannien ist das Pfund Sterling. 1£ = 100 Pence.
Der aktuelle Kurs (1.11.2018) beträgt: 1£ = 1,13€ | 1€ = 0,88£

Achtung! Es gibt in Großbritannien eine Vielzahl Herausgeber der Banknoten, so gibt die Bank of England Banknoten heraus, aber eben auch die Bank of Scotland, die Bank of Wales etc. Die Besonderheit ist nun dass man mit englischen Pfund-Noten überall im Land bezahlen kann, die schottischen aber oftmals wirklich nur in Schottland akzeptiert werden.

3.1 Kreditkarte

Gängigstes Zahlungsmittel in Großbritannien ist die Kreditkarte. Man kann fast überall damit bezahlen, selbst in Kiosken. Es gibt auch kleine Supermärkte die nur SB-Kassen haben und wo man ausschließlich mit Kreditkarte zahlen kann. Für Inhaber deutscher Kreditkarten gilt, dass man sich vorher über die Gebühren seiner Karte informieren sollte, üblich sind für den Einsatz im Nicht-Euro-Gebiet 1 bis 2,5% Aufschlag für den Fremdwährungseinsatz. Kreditkarten ohne Fremdwährungsgebühr sind z.B. die DKB Visa, Barclaycard New Visa, Santander 1 Plus Visa oder die Norisbank Mastercard.

Tipp: Da meine Kreditkarte der Sparkasse 2% Fremdwährungsgebühr verlangt, verwende ich zusätzlich die Revolut Prepaid Master Card. Hier werden sämtliche Währungen der Welt zum Interbanken Kurs abgerechnet.

3.2 Bargeld

Ohne ein paar Pfund Bargeld kommt man aber auch im Kreditkarten-verrückten United Kingdom nicht aus. Nicht empfehlenswert ist in der Regel das Tauschen bei der heimischen Bank oder der Reisebank. Kurs und Gebühren sind meist sehr schlecht. Die bessere Alternative ist das Abheben an einem Automaten vor Ort. Am günstigsten ist dies in der Regel für Besitzer eine Maestro Card, aber auch wer eine Kreditkarte einer Direktbank wie der DKB hat, kann meist weltweit kostenlos Bargeld abheben. Hier sollte man die Gebührentabelle der eigenen Bank studieren. Auch wenn Gebühren von 3-4€ anfallen, lohnt sich fast immer das Abheben mit der eigenen Konto-/Kreditkarte – zumindest wenn man keine Kleinstbeträge abhebt.

Im übrigen sind auch Wechselstuben vor Ort nicht unbedingt empfehlenswert.

3.3 Girocard, Maestro & VPay

Mit dem Ende der klassischen EC-Karte vor einigen Jahren buhlen verschiedene System um die Nachfolge. Am meisten verbreitet dürfte die Girocard sein, wird sie doch von den meisten Banken als Kontokarte ausgegeben. Mittelfristig soll die Karte mindestens europaweit akzeptiert werden und tatsächlich funktioniert die Karte in Großbritannien meist problemlos zum Abheben von Bargeld am Automaten. (Gebühren der eigenen Bank beachten). Beim Bezahlen in Geschäften ist sie wohl aber noch nicht so verbreitet wie die klassischen Kreditkarten.Besser sieht es mit VPay oder Maestro Karten aus, wie sie auch von vielen Banken als normale Kontokarte ausgegeben werden. Da diese von Visa (VPay) und MasterCard (Maestro) auf den Markt gebracht wurden, funktionieren sie fast ausnahmslos zum Geldabheben am Automaten und sehr oft auch zum Bezahlen in Geschäften.


4. Handy | Strom-Netz | Sprache

Handy

Da Großbritannien (noch) EU-Mitglied ist, greift auch hier seit dem 15.6.2017 die neue EU-Roamingverordnung. Zusammengefasst bedeutet dies, dass ein einheimischer Mobilfunktarif auch im EU-Ausland gilt. Das heißt man kann im Rahmen seines Tarifs Flatrates für Telefonie und Daten auch im Ausland nutzen. Wer beispielsweise in seinem Tarif 1 GB Datenvolumen inkl. hat, kann dieses nun auch im EU-Ausland nutzen und braucht keine teuren Roaming-Pakete mehr buchen.

Einige Anbieter aus dem Discounterbereich wollen sich diesem Kostenfaktor aber nicht aussetzen und sperren das Roaming im Ausland komplett. Das Handy funktioniert in solchem Fall auch nicht für kostenpflichtige Telefonie oder Datennutzung. Üblich ist dies beispielsweise für einige Marken aus dem Hause Drillisch wie z.B. WinSim. Zur Sicherheit sollte man seinen Provider kontaktieren oder online den Roaming-Status überprüfen, denn teils verweilt manch einer auch noch in einem ungünstigeren Roaming-Tarif, den man vielleicht einmal manuell gewählt hat.

Stromnetz

In Schottland werden die Steckdosen Typ G verwendet. Die Netzspannung beträgt 230 V bei einer Frequenz von 50 Hz. Entsprechende Adapter gibt es im Elektronikhandel.

Sprache

Glasgows Einwohner haben eine herrliche Sprachmelange entwickelt, zu der Iren, Highlander und Lowlander etwas beigetragen haben. „Glaswegian“ oder „Glasgow Patter“ zählt jedoch offiziell zu „Scots“, der Sprache der Lowland-Schotten.

Worte wie „a wee bit“ für „ein klein wenig“ sind noch die geringsten Hindernisse im Verständnis. Wenn ein echter Bürger Glasgows allerdings loslegt, kommt der deutsche Besucher mit seinem Schulenglisch nicht mehr mit.

Einen Eindruck von der Sprache bekommt man in nachfolgendem Youtube-Video:


5. Sicherheit

Glasgow gilt als die gefährlichste Stadt Schottlands – die Gefahr geht dabei aber nicht von den Fußballfans aus sondern von der – für britische Verhältnisse – sehr hohen Kriminalitätsrate aus. Mit knapp 1.000 Verbrechen auf 10.000 Einwohner führt Glasgow die Verbrechensstatistik deutlich an. Nun sollte man aber nicht ängstlich und panisch nach Glasgow reisen. Durch enorme Anstrengungen der Polizei gilt das Stadtzentrum innerhalb des Subway-Rings als sicher.

Ein großer Teil der Kriminalität besteht aus Bandendelikten die sich eher in den Vororten ereignen. Dennoch sollte man als Tourist eine gewisse Vorsicht walten lassen – vor allem wenn man sich abends allein bewegt.


6. Celtic Park

Das Stadion von Celtic Glasgow, Celtic Park steht im Stadtteil Parkhead. Es ist etwa 3 km vom Stadtzentrum entfernt und liegt an der Kerrydale Street.
Der ursprüngliche Celtic Park wurde am 20. August 1892 eröffnet. Große Renovierungen gab es 1898, 1929 und zuletzt 1994 bis 1998. Eine Modernisierung der Licht- und Tonanlage sowie weitere Verbesserungen gab es zum Beginn dieser Saison.

Die Zuschauerkapazität beträgt 60.832 Plätze. Bei internationalen Spielen passen ca 3.000 Fans in den Gästebereich. In Großbritannien wird der Celtic Park seit vielen Jahren zum beliebtesten Stadion des Landes gewählt. Die Stimmung im Celtic Park ist einzigartig und gilt als die beste in ganz Europa.

Sicherheit
Die Celtic Fans gelten als trinkfreudig aber auch als ausgesprochen freundlich – es sei denn man ist Fans des Stadtrivalen Rangers. Fans aller deutschen Mannschaften die bisher im Celtic Park gespielt haben, berichten von friedlicher, toller Fußball-Stimmung. Dennoch gilt es natürlich die Hinweise der Fanbetreuung zu beachten.

Anfahrt
Das Stadion liegt außerhalb des Subway-Rings. Zur Anreise muss man also auf die Busse oder Züge zurückgreifen. Zu Fuß wäre es ein rund 50-minütiger Fußmarsch ab Stadtzentrum.
Man erreicht den Celtic Park ab Stadtzentrum mit den Linien 2, 61, 64, 255 und 240. Nach dem Spiel stehen zahlreiche Busse für den Abtransport der Menschen bereit.

Ebenfalls leicht zu erreichen ist das Stadion mit den Regionalzügen (ähnlich unserer S-Bahnen). Ab den Stationen Glasgow Central oder Argyle Street nimmt man einfach einen der Züge nach Dalmarnock and Bridgeton. Von dort ist es dann noch ein 15-minütiger Fußmarsch.

Alternativ kann man auch ab der Queen Street Station mit dem Zug Richtung Bellgrove fahren. Dort angekommen ist es ein 20-minütiger Fußmarsch.

Stadionführungen
Es gibt Stadionführungen im Celtic Park. Am Dienstag & Mittwoch werden bereits zahlreiche Fans eine der Führungen machen. Die Führungen kosten für Erwachsene 12,50£.

Mit Stand 2. November 2018 gibt es für den Dienstag (7.11.) und Mittwoch (8.11.) noch sehr gute Verfügbarkeiten. Selbst am Spieltag gibt es noch ein paar freie Plätze. Und auch am Freitag und Samstag kann man noch an Führungen teilnehmen. Tickets für die Führungen sollte man online buchen.

Link: Tickets für Stadionführung buchen

Weitere Informationen über erlaubte Fanmaterialien und Hinweise für den Spieltag folgen im “RB International Broadcast” per WhatsApp.


7. Sehenswürdigkeiten

Glasgow mag nicht die schönste Stadt Schottlands sein, verfügt aber natürlich dennoch über eine reiche Geschichte und zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Aber auch wenn man noch vielerorts die Geschichte als Industriestadt sieht, so hat sich Glasgow – auch durch viele Fördermillionen der EU – zu einer sehenswerten Stadt entwickelt. Die Lebensqualität ist deutlich gestiegen und die Bewohner der Stadt sind stolz auf das inzwischen Erreichte.

Glasgow gilt als freundlichste Stadt Großbritanniens und wer einmal dort war, wird das bestätigen können.

George Square und die City Chambers
Das Zentrum Glasgows. Direkt daneben liegt Queen Street Station und damit auch eine wichtige Zentrale des Nahverkehrs. Fast alle Busse fahren am George Square vorbei, der von vier pulsierenden Straßen eingegrenzt wird. An seinem Westende liegen die beeindruckenden City Chambers, also das Rathaus von Glasgow. So oder so: Man kommt eh nicht an dieser Sehenswürdigkeit vorbei.

Kelvingrove Art Gallery and Museum
Außen hui … innen auch! Kelvingrove hat eine beeindruckende rote Fassade, innen finden sich wunderbare Hallen mit großartigen Leuchtern und interessanten Ausstellungsstücken. Für Alle ist etwas dabei: Kunst, Technik und Natur. Und auch hier gilt wie bei allen öffentlichen Museen Glasgows: Eintritt frei.

University of Glasgow
Die zweitälteste Universität Schottlands (nach St Andrews) besteht seit 1451. Über die Jahrhunderte hat sie sich vergrößert und ist nun auch ein Genuss für das Auge. Man kann sich auf dem Campus herumtreiben oder an einer Führung teilnehmen. Besonders schön anzusehen sind die Cloisters. „Cloister“ ist an sich ein klösterlicher Kreuzgang. Da die tragenden Säulen unter einem der Gebäude ähnlich aussehen, trägt dieser Bereich diesen Spitznamen.

In der Universität gibt es den wunderschönen Bute-Saal, der allerdings nur selten zu besichtigen ist. Kostenlos besuchen kann man dagegen das Hunterian-Museum in der Universität, dessen Saal und Ausstellungsgegenstände ebenfalls wunderschön sind. Gegenüber der Hauptgebäude über der Straße befinden sich weitere Ausstellungen, zum Beispiel auch das Charles Rennie Mackintosh Haus, das durch seine besondere Innenausstattung im Jugendstill glänzt.

St Mungos Cathedral
Gleich neben der Necropolis steht die herrliche Kathedrale des Stadtgründers St Mungo. Sie ist auch von Innen sehr sehenswert.

The Clydeside Distillery
Direkt am River Clyde, einige hundert Meter vor dem Riverside Museum, steht die noch sehr junge The Clydeside Distillery. Erst im Jahr 2017 wurde diese einzige produzierende Destillerie fertig gestellt, darum gibt es auch noch keinen fertigen Single Malt Whisky sondern nur „new make spirit“ oder Abfüllungen anderer Brennereien. Die Tour allerdings ist interessant, das Gebäude ansehnlich und die anschließende Verkostung von drei Whiskys aus unterschiedlichen Regionen lecker.

Riverside Museum und die Glenlee

Riverside Museum und das Tall Ship
Neuste Bauarchitektur am River Clyde: Im Riverside Museum ist vor allem die Verkehrsgeschichte ausgestellt. Dazu gehören aber zum Beispiel auch Kinderwägen oder Spielzeuge. Außerdem sind ganz Straßenzüge des alten Glasgow nachgebaut. Ein Highlight liegt vor dem Gebäude auf dem Fluss: Die Glenlee ist ein riesiges Segelschiff, das mehrmals die Welt umrundet hat. Und Besucher können auch hier kostenlos an Bord kommen und das Schiff von außen und innen bestaunen.

Glasgow Science Centre

Glasgow Science Centre, SECC, das Gürteltier und das Clyde Arc
Das Gebäude des Glasgow Science Centre sieht aus, wie ein Stück Zitrone auf einem Schnitzel. Das moderne Gebäude liegt direkt am River Clyde im Westen der Stadt, darin können Besucher die Auswirkungen wissenschaftlicher Entdeckungen erkunden – meist mit lustigen Spielzeugen. Darum ist das Science Centre durchaus auch für Kinder geeignet. Gleich daneben befindet sich der größte komplett schwenkbare Turm und das IMAX-Kino. Der Eintritt kostet nichts.

Es lohnt sich auf jeden Fall im Anschluss einen Spaziergang am Clyde zu unternehmen, denn hier ballt sich moderne Architektur, wie das SECC, das „Armadillo“, zu Deutsch „Gürteltier“, der gigantische Finnieston Crane und die Brücke „Clyde Arc“. All das ist übrigens ganz oben auf dieser Seite als Bild zu sehen.

Tennents Wellpark Brewery
Die Tennents Brauerei liegt nah des Stadtzentrums und eine Führung lohnt sich in jedem Fall. Es gibt zahlreiche Biersorten zum Kosten und die Führung ist sehr interessant und unterhaltsam gehalten. Führungen finden von Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 16 Uhr statt. Es empfiehlt sich online einen Platz zu reservieren.
Die Touren kosten 10£ – enthalten ist ein Pint Bier und diverse Möglichkeiten zu kosten.

Ibrox Stadion
Auch wenn wir beim Stadtrivalen Celtic spielen, so lohnt auch ein Besuch des Ibrox Stadions. Mit einer Kapazität von 50.467 ist es etwas kleiner als das Stadion des ewigen Rivalen. Noch heute ist das Ibrox-Disaster von 1977 allgegenwärtig, damals verloren 66 Fans ihr Leben. Touren im Ibrox sind immer freitags, samstags und sonntags möglich und kosten 15 £. Die Touren gibt es 10:30, 12:30 und 14:30 Uhr. An Spieltagen mit einem 15 Uhr Spiel gibt es nur eine 9 Uhr Spieltags-Führung mit Besuch der vorbereiteten Heimkabine. Tickets kann man online reservieren.